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Luke Slater

BIOGRAPHIE

Luke Slater (* 12. Juni 1968 in Reading, Berkshire, England) ist ein englischer Elektronikmusiker, DJ und Plattenproduzent, der sich seit Anfang der 1990er Jahre auf Techno konzentriert. Den kommerziellen Durchbruch schaffte er mit seinen Tracks „Love“ (1997) und „All Exhale“ (1999).

Neben der Veröffentlichung vieler Tracks und Alben unter seinem eigenen Namen, hat Slater unter einer Reihe von Pseudonymen aufgenommen und performt, die bekanntesten sind Planetary Assault Systems, L.B. Dub Corp und LSD.

Geboren in Reading und aufgewachsen in Horley, führten Slaters frühe Klangspielereien mit dem Kassettenrekorder seines Vaters und seine Versuche als Schlagzeuger zur Arbeit in lokalen Plattenläden, darunter Jelly Jam in Brighton. 1988 tauchte Slater in die beginnende Acid-House-Szene ein und legte im Londoner Nachtclub Heaven auf.

Nach seinem Single-Debüt 1989 mit „Momentary Vision“ begann Slater unter verschiedenen Pseudonymen Original-Tracks zu veröffentlichen. Es folgten Veröffentlichungen auf Djax als Clementine, auf General Production Recordings als 7th Plain und als Morganistic (mit Alan Sage), und vor allem auf Peacefrog Records, mit fast einem Dutzend Veröffentlichungen als The X-Tront und als Planetary Assault Systems.

Nachdem er vier Alben auf Peacefrog veröffentlicht hatte, brachte er 1997 das Album Freek Funk und zwei Jahre später Wireless heraus. Seine Tracks „All Exhale“ (2000) und „Nothing at All“ (2002) erreichten #74 bzw. #70 in den UK-Singles-Charts. Sein erster Band der Mix-Serie Fear and Loathing erschien 2001 auf dem Label React. Alright on Top (2002) war ein „Album der Songs“ mit Gesang von Ricky Barrows und anderen, die auf jedem Track vertreten waren. Der zweite Band von Fear and Loathing erschien Ende 2004.

Slater veröffentlichte einen Mix für die Fabric-DJ-Mix-Serie und hat unzählige Tracks in Remixen von Künstlern wie Depeche Mode und Ken Ishii bis hin zu neueren Remixen für Radial und Soul Designer neu erfunden. 2006 gründete Slater sein eigenes Label, Mote-Evolver, und veröffentlichte limitierte 12″-Platten und digitale Downloads über die Mote-Evolver- und N.E.W.S.-Website.

Im Jahr 2014 startete er einen Podcast mit dem Titel „The Spaceship“.

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